Ausstellung
Mehr als 200 Fluggeräte, darunter (Welt-)Unikate im Originalzustand aus den Anfängen der Luftfahrt, eine Vielzahl von Flugzeugen aus der Zeit des kalten Krieges und skurrile Sonderkonstruktionen sind zu besichtigen. Zahlreiche Bauteile, Motoren und Triebwerke, Uniformen und Aviatik-Accessoires, Dokumente und Konstruktionszeichnungen sowie liebevoll zusammengetragene Erinnerungsstücke von Zeitzeugen komplettieren die Sammlung.
1963
1909
Die Motorensammlung aus der ehemaligen „Deutschen Luftfahrtsammlung“ gilt aufgrund der Exemplare aus den An-fängen der Luftfahrt als einzigartig. Reihenmotoren wie der französische Antoinette V8 von 1908, der deutsche Maybach Mb IV von 1914, der Mercedes D IV b von 1915 sowie Sternmotoren wie der Le Rhone C von 1919 oder der Siemens Halske SH-III von 1917 aus Berliner Werken, gehören dazu.
ULAP-Ausstellungspalast in Berlin-Moabit, ab 1936 Heimat der Sammlung
1936
1914
Eine Besonderheit bilden Exponate aus der ehemaligen „Deutschen Luftfahrtsammlung Berlin-Moabit“.
Ende des zweiten Weltkriegs wurden Kulturgüter und Museumssammlungen vor dem Bombenhagel in Sicherheit ge-bracht. Auch ein Teil der Ausstellung der Deutschen Luftfahrtsammlung, sie wurde mit der Bahn nach Posen gebracht. Mit der Etablierung neuer Staatsgrenzen nach dem Potsdamer Abkommen gehört Posen zu Polen.
Levavasseur Antoinette von 1909 – Eine der berühmtesten Maschinen der französischen Pionierzeit. Der erste Eindecker der Welt mit dem es gelang, einen geschlossenen Kreis zu fliegen und einen Passagier zu befördern.
Zwischengelagert in Lokomotivschuppen und Magazinen in Posen (Poznan), Pilawa und Breslau (Wrocław), wurden sie 1963 in Krakau magaziniert. Erst in den 80er Jahren wurde die in Berlin als verschollen geglaubte Sammlung „wieder-entdeckt“. Am 20. 01. 1986 schrieb der Spiegel: „Der Fund von Krakau ist für Flugzeugfreaks wie ein Pharaonengrab.“
1940
Ausstellungskonzept
Die Ausstellung zeigt die vielfältige Welt der Aviatik. Anhand von historischen Bildern, Schriftstücken und Konstruktionszeichnungen, Accessoires und Uniformen sowie technischen Objekten und eine Vielzahl von Flugzeugen aus unterschiedlichen Epochen, wird die zivile und militärische Geschichte der Luftfahrt erzählt.
Die hierfür entworfenen und gefertigten Glasvitrinen, Objektpodeste, Informationstafeln, CAD-Infoterminals und Möbel sind sachlich in Form- und Materialwahl. Die Reduktionsästhetik des Ausstellungsdesigns konzentriert das Augenmerk des Besuchers auf die Sammlung und den Wissenstransfer.
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PROJEKT INFORMATION |
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Ort |
Krakau, Polen |
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Bauherr |
Muzeum Lotnictwa Polskiego |
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Jahr |
2010 |
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Status |
Fertiggestellt |
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Programm |
Museum, Besucherzentrum |
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Größe |
4.504 m2, 6,19ha Park |
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Budget |
13.000.000 euro |
Muzeum Lotnictwa Polskiego